Webseiten-Check – 12 Tipps damit deine Website zum Kundenmagent wird

Von Published On: 11. Dezember 2024Kategorien: Beratung, Effizienz, Marketing, Personal Branding, Tipps & Tricks

Webseiten Check – 12 Tipps für eine Webseite, die nicht nur schön aussieht, sondern auch verkauft und Kunden bringt

Ich habe kürzlich einen leisen Personal Branding Workshop für eine Akademie gehalten. Zwei Stunden lang habe ich 47 aufmerksamen Teilnehmern erklärt, wie sie sich eine Marke aufbauen können, um ihre Traumkunden anzuziehen. Dabei habe ich auch über die Bedeutung einer Webseite gesprochen – denn sie ist oft das Herzstück der Kundengewinnung. Am Ende meines Vortrags habe ich angeboten, Webseiten der Teilnehmer anzusehen und Feedback zu geben. Innerhalb von Sekunden füllte sich der Chat mit Links.

Und was soll ich sagen? Fast alle Seiten, die ich angesehen habe, waren irgendwie schön … aber … haben keine Kunden gebracht. Mit meiner direkten und manchmal undiplomatischen Art 🙈habe ich dann die Seiten „verbal zerlegt“ und erklärt, wie man was besser machen könnte. Und weil jede Seite anders war und andere Punkte hatte, die man verbessern konnte ist dieser Beitrag entstanden.

12 Tipps damit Besucher zu Kunden werden.

Im leisen Marketing und im Personal Branding wollen wir ohne großes Tam Tam Kunden gewinnen. Deshalb sollte unsere Webseite – als unser 24-Stunden-Verkäufer – ein paar Voraussetzungen erfüllen, damit genau das auch funktioniert. Es gibt die sog. Kundenreise (die Customer Journey), die nicht unseren Zielgruppe zu uns führen soll. Doch was braucht es genau dafür?

1. Über mich Text ans Ende

Starte auf deiner Startseite nicht mit einem langen „Über mich“-Text. Warum? Weil du erst mal nicht so wichtig bist. Deine Kunden wollen wissen, ob du ihr Problem lösen kannst. Beginne mit der Herausforderung deiner Kunden und präsentiere direkt deine Lösung.

Tipp: Fokussiere dich auf das Problem deiner Zielgruppe. Beispiel: „Kampf gegen chronische Rückenschmerzen? Ich helfe dir mit gezielter Physiotherapie, wieder schmerzfrei zu leben.“ Der „Über mich“-Bereich hat seinen Platz weiter unten oder auf einer eigenen Seite. Zeig zuerst, dass du die passende Lösung für das Anliegen deiner Kunden hast.

2. Nichts zu kaufen? Echt jetzt?

Viele Webseiten bieten schöne Inhalte, aber nichts zum Kaufen an. Das frustriert potenzielle Kunden, die genau wissen wollen, wie sie deine Dienstleistungen in Anspruch nehmen können. Nenne unbedingt auch deine Preise, wenn du willst, dass die Menschen online kaufen. Oder gib einen sog. „AB-Preis“ an. Mit beispielsweise „schon ab 580 € können wir starten“, gibst du eine grobe Richtung.

Tipp: Richte eine gut sichtbare Seite ein, auf der du deine Leistungen präsentierst. Nutze klare Struktur und beschreibe jedes Angebot: Was es umfasst, wie es abläuft und was es kostet. Füge hier Bilder, Videos oder Erfolgsgeschichten hinzu, um Vertrauen zu schaffen.

Beispiel: „Individuelles Online-Coaching: 8 Wochen für 890 Euro. Inklusive wöchentlicher Calls, personalisierter Workbooks und meiner persönlichen Betreuung.“ Verlinke diese Seite über Buttons auf der Startseite, um deinen Kunden den Weg zu dir so einfach wie möglich zu machen.

3. Kundennutzen klarstellen

Kunden kaufen keine Produkte oder Dienstleistungen – sie kaufen das Ergebnis. Was haben sie davon? Wie verbessert sich ihr Leben durch dein Angebot?

Tipp: Kommuniziere den Kundennutzen klar und deutlich. Nutze dabei einfache Sprache und gehe auf die Emotionen ein. Statt zu sagen „Ich biete Coaching für Führungskräfte an“, schreib: „Nach meinem Coaching wirst du souverän Entscheidungen treffen und dein Team mit Leichtigkeit führen.“

Beispiel: „Mit meinem Ernährungsprogramm wirst du nicht nur Gewicht verlieren, sondern auch wieder mehr Energie und Lebensfreude gewinnen.“ Dein Ziel ist es, die Vorteile deines Angebots für den Kunden spürbar zu machen.

4. Call to Action (CTA)

Ohne klare Handlungsaufforderung wissen viele Besucher nicht, was sie tun sollen. Es reicht nicht aus, Informationen bereitzustellen – du musst sie leiten.

Tipp: Setze prominente Buttons oder Links ein, die den nächsten Schritt vorgeben. Beispiele: „Jetzt Termin buchen“, „Kostenlose Erstberatung sichern“ oder „Hier geht’s zu deinem neuen Angebot“. Achte darauf, dass die CTA optisch hervorsticht und direkt ins Auge fällt.

Beispiel: „Melde dich jetzt an und erhalte eine Checkliste für stressfreie Projektplanung.“ Mach den Vorteil der Handlung deutlich, um die Hemmschwelle zu senken.

5. Kein Foto vom Inhaber? Oh no!

Viele leise Unternehmer und Soloselbständige zeigen sich nicht gerne auf ihrer Webseite. Dabei wollen Kunden wissen, mit wem sie arbeiten. Ein authentisches Porträt schafft Vertrauen und macht dich greifbar. Nutze Fotos von dir und schreibe warum man mit dir gut Kirschen essen kann.

Tipp: Investiere in ein professionelles Fotoshooting. Achte darauf, dass die Bilder dich in einem authentischen Licht zeigen – freundlich, natürlich und nahbar. Nutze die Fotos auf der Startseite, im „Über mich“-Bereich und in deinem Kontaktformular. Eine Checkliste für ein Fotoshooting findest du hier.

Beispiel: „Hallo, ich bin Katja Kirsch – Ich zeige Frauen in Aktien zu investieren und deine Finanzen in den Griff zu bekommen, um langfristig Vermögen aufzubauen.“

6. Wischi-Waschi-Texte vermeiden

Manche Webseiten erklären in schönen, aber nichtssagenden Worten, was sie tun. Kunden brauchen Klarheit – sofort. Es geht nicht darum wie viel oder wenig Text du schreibst, sondern dass die Menschen verstehen, wie du ihnen helfen kannst.

Tipp: Vermeide Fachjargon und formuliere deine Texte so, dass sie jeder versteht. Schreibe für deine Zielgruppe, nicht für Kollegen. Nutze aktive Sprache und erkläre klar, was du machst und für wen. Am besten schreibst du so, wie für eine gute Freundin.

Beispiel: „Ich bin Grafikdesigner und erstelle Logos, die dein Unternehmen unverwechselbar machen. Gemeinsam entwickeln wir ein Design, das deine Kunden anspricht und Wiedererkennungswert schafft.“

7. Responsive Design ist ein Muss

Mehr als die Hälfte aller Nutzer surfen mobil. Eine Webseite, die nicht auf Smartphones funktioniert, schreckt ab. Deshalb muss deine Webseite auch auf mobilen Geräten gut aufrufbar sein. Du verlierst sonst viele potentielle Kunden.

Tipp: Arbeite mit einem modernen, responsiven Design. Teste deine Seite auf verschiedenen Geräten und stelle sicher, dass Navigation, Schriftgröße und Bilder auch auf kleinen Bildschirmen gut aussehen.

Beispiel: Nutze Tools wie Google’s „Mobile-Friendly Test“ oder die Vorschauoption in deinem CMS, um sicherzugehen, dass deine Seite überall perfekt läuft.

8. Bewertungen und Referenzen zeigen

Kunden vertrauen auf Empfehlungen. Testimonials und Erfolgsgeschichten helfen, dein Angebot glaubwürdig zu machen.

Tipp: Bitte zufriedene Kunden um kurze Bewertungen. Füge Fotos oder Namen hinzu (mit Einverständnis), um die Echtheit zu unterstreichen. Platziere diese Elemente prominent, z. B. auf der Startseite oder in einer separaten „Erfolge“-Rubrik.

Beispiel: „Dank Marias Coaching konnte ich meine Selbständigkeit starten und habe schon die ersten Kunden gewonnen!“ – Anna K.

9. Mach deine Webseite schnell

Lahme Webseiten nerven. Kunden springen ab, wenn sie zu lange warten müssen. Nicht nur deine Kunden mögen nicht warten. Auch die Suchmaschinen strafen lange Ladezeiten ab. Wenn es ewig dauert bis sich deine Webseite lädt, wird sie irgendwann auch in Google nicht mehr vorgeschlagen.

Tipp: Optimiere Bilder fürs Web, reduziere unnötige Plugins und wähle einen schnellen Hosting-Anbieter. Nutze Tools wie PageSpeed Insights, um Schwachstellen zu finden. Time is money. Let´s go.

Hinweis: Ladezeiten von unter 3 Sekunden sind ideal. Alles darüber kostet dich potenzielle Kunden.

10. Verwende klare Sprache

Fachjargon oder komplizierte Sätze schrecken ab. Kunden wollen keine Rätsel lösen, sondern sofort verstehen, was du machst. Niemand hat die Zeit und die Nerven sich durch schwierige Texte zu quälen. Mach es deinen Webseitenbesuchern leicht.

Tipp: Schreibe so, wie du sprichst. Lies deine Texte laut vor und überarbeite, was holprig klingt. Keep it simple.

Beispiel: Statt „Ich implementiere umfassende Kommunikationsstrategien“ schreibe „Ich helfe dir, deine Marke bekannter zu machen und Kunden zu gewinnen.“

11. Optimiere deine Kontaktmöglichkeiten

Ein Kontaktformular allein reicht nicht. Kunden wollen schnelle und einfache Wege, dich zu erreichen.

Tipp: Biete mehrere Kontaktoptionen an, z. B. E-Mail, WhatsApp oder Social Media. Verlinke diese prominent im Header oder Footer. Erwähne auch deine Antwortzeiten, um Vertrauen zu schaffen. Auch Tools wie Calendly oder Youcanbookme sind gern genommen. Dein Interessent kann sich einen Termin seiner Wahl aussuchen und ihr seit ruckzuck im Gespräch.

Beispiel: „Schreib mir direkt über WhatsApp – ich melde mich innerhalb von 24 Stunden.“

12. Schreibe für Mensch und Maschine – Suchmaschinenoptimierung

Der letzte Punkt ist besonders wichtig, wenn du deine Besucherzahlen steigern willst. Schreibe deine Texte nicht nur für die Kunden, sondern auch für die Suchmaschinen. Denn mit guten Texten, die deine Keywords in den Überschriften und Texten enthalten wird deine Webseite auch besser von deiner Zielgruppe gefunden. Wie das funktioniert, kannst du in diesem Beitrag nachlesen.

Beispiel: statt „Herzlich willkommen auf meiner Webseite“ wäre es besser „Ernährungsberatung bei Diabetes 2 – einfach und leicht umsetzbar“

Webseiten Check für deine Webpage

Eine Webseite ist nicht für dich da, sondern für deine Kunden. Sie sollte ihre Bedürfnisse ansprechen, ihre Probleme lösen und sie zum Handeln bewegen. Schau dir deine Seite an: Verkauft sie? Wenn nicht, weißt du jetzt, was zu tun ist.

Lass uns gemeinsam deine Webseite auf Vordermann bringen! Buche jetzt deinen individuellen Webseiten-Check und erfahre, wie du deine Seite zu einer echten Kundenmagneten machst.

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