Die 4 Businessplan-Tipps

Von Published On: 2. März 2021Kategorien: Event, Existenzgründung, Marketing, Vertrauen

4 Dinge, die du beachten solltest, wenn du deinen Businessplan schreibst

Oft erleben wir in unserer Existenzgründungsberatung, dass uns Kunden Businesspläne vorlegen, die für X andere Unternehmen ebenso verwendet werden könnten. Die Texte sind unspezifisch formuliert und es fehlt allgemein an Leidenschaft und Individualität.
Woher kommt das? Meist liegt die Erklärung darin, dass sich die Kunden – auf der Suche nach hilfreichen Tipps – auf Websites wiederfinden, auf denen Businessplan-Vorlagen zum Download angeboten werden. Oft werden diese in den höchsten Tönen angepriesen. Denn klar: „nichts ist einfacher, als einen Businessplan zu schreiben“ und „mit unserer Vorlage bekommst du jeden Kredit“ usw. Also lädt man sich die Vorlage runter und fängt an die eigenen Daten einzutragen und voilà fertig ist Plan. Oder?

1. Ein individueller Businessplan

Natürlich gibt es unzählige Businessplan-Vorlagen, die im Web rumschwirren und teilweise kostenfrei zur Verfügung gestellt werden. Und ja, viele haben auch ihre Berechtigung. Denn selbstverständlich kannst du diese als Ideengeber nutzen – als Inspirationsquelle für deinen persönlichen Businessplan. Du solltest jedoch immer beachten, dass du eine solche Vorlage nicht eins-zu-eins kopierst.

Denn dein Adressat – sei es eine Bank, ein anderer Kreditgeber, ein Investor oder ein Bearbeiter in der Agentur für Arbeit bekommt täglich mehrere Businesspläne auf den Tisch, die es zu prüfen gilt. Glaube mir, das sind Experten mit einem geschulten Blick. Sie erkennen bereits nach den ersten Textabschnitten, ob es sich bei dem vorliegenden Businessplan um eine 0815-Vorlage handelt in der lediglich der Name und ein paar Daten angepasst wurden oder ob es dein persönlicher Businessplan ist, in den du Zeit, Nerven und Recherchearbeit gesteckt hast. Und dreimal darfst du raten, welcher Businessplan als erstes wieder beiseite gelegt wird…

2. Ein strukturierter Businessplan

Nichts ist weniger sexy als ein Textabschnitt-Chaos, indem sich niemand zurechtfindet. Achte also unbedingt darauf, deinen Businessplan logisch aufzubauen und klar zu strukturieren. Deine Gedankengänge sollten schlüssig sein, die einzelnen Abschnitte aufeinander aufbauen. Deinem Adressaten muss es erlaubt sein zwischendurch eine Pause einzulegen, einen Kaffee zu trinken, und dann ohne Probleme wieder den Einstieg in deinen Businessplan und dein Geschäftsvorhaben finden.
Zudem solltest du auf eine korrekte Rechtschreibung und Zeichensetzung achten. Hilfreich ist es, wenn du deinen Businessplan von jemandem „Korrekturlesen“ lässt. Natürlich sollten es Personen sein, die dir ein ehrliches Feedback geben und möglichst unvoreingenommen sind.

3. Ein vollständiger Businessplan

Achte darauf, alle Fragen zu beantworten. Alle wichtigen Themen sollten angesprochen werden. Vor allem bei den heiklen Fragen, zum Beispiel wenn es um deine Markteinschätzung, Wettbewerbsanalyse oder die Finanzen geht, sollten wirklich alle Aspekte Beachtung finden.

Wenn dein Adressat deinen Businessplan durchgelesen hat sollten keine Fragezeichen mehr im Raum umherschwirren. Überzeuge beim ersten Anlauf und setze nicht auf eine zweite Chance!

4. Ein ehrlicher Businessplan

Sei ehrlich zu dir selbst. Vor allem wenn es um deine Finanzen geht. Es bringt dir nichts, außer ggf. schlaflose Nächte, wenn du dir in deinem Finanzplan alles schön rechnest und dann später feststellst, dass du so nicht auskommen wirst. Am besten du rechnest neben einem „normalen“ auch ein „worst-case“ Szenario durch. Auch wenn es, im Rahmen der SWOT-Analyse, um die Einschätzung deiner Stärken und Schwächen sowie die Betrachtung der Chancen und Risiken am Markt geht, fährst du mit Ehrlichkeit am besten.

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